"Hinrundenabschluss" - Keine Punkte gegen Wolfsburg


„Ich werde so etwas wie Privatstress haben“ so FC-Trainer Peter Stöger am Wochenende über seine Winterpause. „Ach Peter!“ Das ist doch kein Drama gegen den Tabellenzweiten auswärts zu verlieren. Der immerhin mit Spielern wie de Bruyne, Gustavo und Naldo gerade zuhause eine echte Macht ist. Der FC-Trainer war gezwungen seine Mannschaft zu verändern, Vogt fehlte aufgrund seiner fünften gelben Karte und wurde durch Halfar ersetzt. Auch Maroh rückte wieder in die Startelf - neben Wimmer in die Innenverteidigung.

Keine Tore im Karnevalsduell - Köln spielt 0:0 gegen Mainz


Kein Fest, kein Spektakel, keine Tore. Das Fußballjahr 2014 im heimischen Rhein Energie Stadion endete mit einem torlosen Remis gegen Mainz 05. Dabei sollte doch endlich die Heim-Allergie abgelegt werden. Die Kölner Kicker haben erst einen Dreier zu Hause erspielt und weisen mit fünf Zählern im eigenen Stadion die zweitschwächste Bilanz aller Bundesligisten auf. Deprimierend füge ich hinzu:  Irgendwie hatte ich mich mir die Heimspiele meiner Geißböcke in dieser Saison anders vorgestellt. Verlass war bisher nur auf die Südkurve - Stimmung geht in Köln irgendwie immer.

Mit dem Auswärtssieg gegen Schalke im Rücken hatte FC-Trainer Stöger nur eine Veränderung vorgenommen. Er ersetzte Mavraj in der Innenverteidigung durch Maroh, der fast zur Führung traf. Nach einem Eckball von Geißbock Lehmann traf Maroh zwar das Netz (8.), doch das Tor wurde wegen angeblicher Abseitsstellung des Abwehrspielers nicht gegeben.

Überraschungssieg auf Schalke – FC gewinnt 2:1


Nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Augsburg
erwartete ich im Auswärtsspiel gegen den Champions League Teilnehmer Schalke 04 nichts. Rein gar nichts. Weder Punkte, noch Tore, erst recht kein gutes Spiel. Schließlich hatten die Geißböcke seit 1993 Jahren nicht mehr gegen die Knappen gewonnen. Zudem erwartete uns eine der stärksten Offensiven der Liga und einem Spieler, der durchaus mit einem funktionierenden Faxgerät verpflichtet werden konnte ("Siegestaumel"). Nun denn, Überraschungen kommen meistens unerwartet, und meine Freude am Samstagabend war umso größer. Der FC spielte leicht verändert, Lehmann kehrte nach Gelb-Sperre zurück in den Kader, Olkowski rückte aus dem Mittelfeld in die Abwehr und drängte somit Kapitän Brecko auf die Bank.

"Abstiegskampf statt Nikolausgeschenk" - FC verliert gegen Augsburg


Das Geburtstaggeschenk für einen Freund, der bereits Ende Juni seinen Ehrentag feierte, ging am Nikolaussamstag ziemlich in die Hose. Dabei hatten wir uns noch vor Saisonbeginn über den Spielplan gebeugt und gedacht: „Ach, gegen Augsburg, da fahren wir den Dreier zu Hause sicher ein!“ Doch, wer hätte gedacht, dass der FCA mittlerweile auf dem dritten Tabellenplatz weilt, und meine Geißböcke von spielerischer Konstanz meilenweit entfernt sind?


Vor 48500 Zuschauern hatten die Geißböcke in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz und kontrollierten streckenweise das Spiel. Doch defensiv waren sie unkonzentriert - Glück, dass Augsburg in den ersten 45 Minuten nichts daraus machte. Trainer Stöger ließ Vogt in der Offensive und Gerhardt eher defensiv spielen. Blöd nur, dass seine Taktik nicht aufging und im Mittelfeld keine Ordnung vorhanden war. Einziger Lichtblick: Geißbock Risse.

"Abstiegskampf statt Nikolausgeschenk" - FC verliert gegen Augsburg


Das Geburtstaggeschenk für einen Freund, der bereits Ende Juni seinen Ehrentag feierte, ging am Nikolaussamstag ziemlich in die Hose.

„About Schmidt“ – Köln verliert in Leverkusen mit 1:5


„About Schmidt“ mit Jack Nicholson ist einer meiner Lieblingsfilme. Nach dem Sieg seiner Mannschaft führte mir Bayer Trainer Roger Schmidt das Schicksal von „About Schmidt“ wieder vor Augen: nicht jedem Verlierer steht zwangsläufig ein Gewinner gegenüber. Und, manchmal verlieren auch alle Beteiligten. Verloren hatte der Ex-Red Bull-Trainer Schmidt im Moment seines Kommentars nach dem Spiel allemal: Er sah sich in der ARD zur Aussage bemüßigt, dass er solch einen Fußball wie Köln nicht spielen und dann lieber kein Trainer sein wolle.

 

FC-Trainer Stöger, der Schmidt noch 2013 den Meistertitel in Österreich vor der Nase wegschnappte, antwortete am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport 1 mit Charme: "Respekt gibt es auf dem Transfermarkt eben nicht zu kaufen“. Gott sei Dank, dachte ich mir, ist vor knapp zwei Jahren nicht Schmidt Trainer beim FC geworden! Was mich wieder zum Gewinner des Wochenendes machte.

"Freiburg Reloaded" – Köln verliert gegen schwache Berliner


Ich bin schuld! Ja, ich nehme die Niederlage vollends auf meine Kappe. Ein typischer FC. Da träumt man – vor dem Spiel – beim Blick auf die Tabelle vom Platz sechs und verliert dann gegen die Gurkentruppe aus der Hauptstadt durch einen abgefälschten Freistoß. Da half auch der göttliche Beistand des neuen Kölner Erzbischofs Woelki nichts, der erstmals im Stadion weilte.

Da glänzte mal wieder bei Flutlicht und mit einer schönen Choreographie. Die „Junge Horde“, der Nachwuchsgruppe der „Wilden Horde“, feierte ihren zehnten Geburtstag beim Spiel gegen Hertha BSC. Während man im Stadion diesen Anblick mit Gänsehaut erleben konnte, schien die Regie beim Bezahlsender Sky nicht in der Lage zu sein, wenigsten zehn Sekunden ungestört die Südkurve einzublenden.

Spektakel in Hoffenheim


Köln eröffnet Karnevalssaison und gewinnt mit einem Spektakel 4:3 in Hoffenheim.
„Nichts!“ - so lautete die Antwort von Kölns Trainer Stöger auf die Frage, was er von der Spielstatistik hielte, die für die Journalisten in Hoffenheim ausgelegt wurden. Dort stand unter den Stärken des 1. FC Köln nämlich folgendes: nichts. Dabei hatte es mitten in der Woche Aufwind beim FC gegeben, als Geißbock Hector für die Nationalmannschaft nominiert wurde. Das lenkte von den eigentlichen Problemen in der Offensive etwas ab. Helmes dauerverletzt, Peszko weiterhin Bronchitis geschwächt und Mittelfeldspieler Risse, der am linken Knie operiert wurde und noch für vier Wochen ausfällt. Dafür rückten Brecko und Olkowski in die Startelf. Mit Matuschyk, Vogt und Lehmann stellte Trainer Stöger seine Mannschaft eher defensiv auf.

Verdiente Niederlage gegen Freiburg


Köln verliert verdient gegen den SC Freiburg und verhilft damit den Schwarzwäldern zum ersten Saisonsieg. Es gibt Südstädter, die sich am Sonntagabend über die Niederlage des 1. FC Köln gefreut hatten. Einen hartgesottenen Bayern-Fan traf ich kurz vor dem FC-Spiel, der eine Niederlage gegen Freiburg prophezeite, nur damit der BVB auf einem direkten Abstiegsplatz stehen würde. Den Geißböcken half am Sonntag auch kein eigens entworfenes Karnevalstrikot - das konnte die Gäste aus dem Schwarzwald weder beeindrucken noch verwirren. Der japanische Nationalspieler Osako spielte von Beginn an, nachdem Risse sich im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte.


Schrecklich war auf beiden Seiten die erste Halbzeit! 49.500 Zuschauer sahen in Flutlicht-Atmosphäre ein ereignisarmes und langweiliges Spiel, das bis zur Pause torlos blieb. Die Freiburger standen tief in der eigenen Hälfte, und mein FC hatte ziemliche  Probleme, sich überhaupt Torchancen zu erspielen. Freiburg fand gegen die drittbeste Defensive der Liga kaum ein Durchkommen, und es entwickelte sich ein fades Spiel ohne echte Höhepunkte.

Joker Ujah bescherte ein glückliches Wochenende


Was gibt es Schöneres, als am Samstagmorgen wach zu werden und festzustellen, dass das Wochenende beginnt und die Geißböcke bereits ihr Auswärtsspiel in Bremen gewonnen haben?! Vielleicht etwas glücklich und knapp mit 1:0 – auch weil Werder-Trainer Dutt bereits angezählt war. Glücklicherweise fuhr ich am Freitag in Richtung Bremen. Unglücklich nur, dass mein berufliches Ziel an diesem Wochenende eine Stadion weiter in Hamburg lag. So fieberte ich am ersten Tagungstag inmitten von 300 Nicht-Fußball-Fans dem Ende entgegen, damit ich das FC-Spiel wenigstens im Hotelzimmer verfolgen konnte. Mir ging es ähnlich wie Prinz Poldi in Sunderland, der das auch auf seinem Twitteraccount veröffentlichte.

Immerhin waren 4000 FC-Fans nach Bremen gereist. Ärgerlich nur, dass einige Ultra-Fans, unter andern der Wilden Horde aufgrund von Polizeikontrollen erst zur 80. Minute ins Stadion gelangten.