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Südstadt

„Wie neu“ – Offener Bücherschrank bald generalüberholt

Donnerstag, 27. März 2025 | Text: Elke Tonscheidt | Bild: Hans-Jürgen Greve

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Was macht eigentlich ein in die Jahre gekommener Offener Bücherschrank? Er geht. Aber nicht für immer. Er geht nämlich „nur“ in Reparatur. Vielleicht habt Ihr die Lücke in der Rolandstraße selbst schon bemerkt.

Weg isser, der Bücherschrank. (Bild: Privat)

Das Telefon klingelt, Stadtplaner und Architekt Hans-Jürgen Greve ist dran. Er erzählt, dass der Bücherschrank in der Südstadt weg sei. „Ach“, sage ich, „wie denn das? Doch nicht geklaut?“ Nein, lacht Greve, der bereits rund 70 BOKX-Bücherschränke allein in Köln hat aufstellen lassen, er steht hier bei mir in der Werkstatt. Die ist ein bisschen weiter südlich im Kunstzentrum Wachsfabrik.

Und da steht er nun und wartet auf Glas. „Er wird generalüberholt“, schwärmt Greve fast, denn seine Bücherschränke sind ihm so viel wert wie anderen Autos, Schmuck, Häuser oder vieles anderes, was Herzen mit Leidenschaft erfüllt. Man muss dazu wissen: Die ersten 72 der mittlerweile 1200 bundesweit aufgestellten Bücherschränke hat Greve nicht nur konzipiert, er hat sie auch selbst gebaut.

Hans-Jürgen Greve in seiner Werkstatt. (Bild: Privat)

Bücherschränke, gebaut für die Ewigkeit

Nun also Reparatur. Und die für wenig Geld, sagt Greve, der die Bücherschränke ohnehin immer mal wieder repariert, wenn es nötig ist. Wie zum Beispiel letztes Jahr in Düsseldorf, als einer komplett umfiel, weil ihn ein LKW angefahren hatte. „Damals“, erinnert sich Greve lachend, „war der Schrank an sich heil geblieben – wir bauen sie ja auch absichtlich so. Wir mussten ihn nur wieder aufrichten und etwas lackieren.“ Bücherschränke, so stabil errichtet, gebaut für die Ewigkeit.

Das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) des Kölner Caritasverbandes, hatte die Bürgerstiftung Köln, die Eigentümer der Schränke ist, informiert, der Schrank habe eine Reparatur nötig. Das wurde an Urbanlife, die Kölner Firma, die die Schränke baut, weitergegeben. Wie sehr das SPZ den Bücherschrank schätzt, kann man hier nachlesen.

Alt geht, neu kommt

Sofort wurde ein Abholtermin vereinbart. Und nun steht er in der Werkstatt und ist bald, so Greve, „wie neu“. Denn da der Schrank schon 2012 aufgestellt wurde, ist es noch das alte Modell. Das werde sich jetzt ändern, sagt Greve, der den Schrank komplett hat auseinandernehmen lassen. „Es war natürlich ein altes Modell, jetzt bekommt die Südstadt ein ganz neues.“

Infotafel in der „Lücke“. (Bild: Hans-Jürgen Greve)

Wie der Schrank dann bald aussehen wird, das könnt Ihr ab vermutlich jetzt Freitag, den 28. März, sehen, denn dann soll das Schmuckstück wieder aufgebaut werden. „Wir warten noch auf das Glas“, bestätigt Greve, „dann geht es schnell.“ Und er ist ein bisschen stolz, mal wieder.

Wer Greve kennt, weiß, wie sehr er jeden einzelnen Kölner Schrank liebt. Und das Beste für ihn ist: „Meine Schränke haben keinen Wertverlust, ich kann sie schnellstmöglich wieder up to date machen!“ Das werden nicht nur die Mitarbeiter*innen in der SPZ-Kontakt- und Beratungsstelle gern hören. Auch all jene, die sich am Bücherschrank bedienen, also Bücher holen und/oder bringen, werden schon bald den Unterschied merken.

Text: Elke Tonscheidt

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